| BS-Überfüllsicherungssystem
Beim pneumatischen Befüllen von Silos mit staubförmigen Medien
kommt es immer wieder vor, dass Silos überfüllt werden. Die daraus
resultierenden Schäden am Silo und an der Filteranlage sowie die
dadurch verursachten Umweltverschmutzungen können erhebliche Kosten
verursachen.
Ganz zu schweigen von der potentiellen Gefahr für das
Bedienungspersonal.
Das BS Überfüllsicherungssystem baut sich nach einem Baukastensystem
auf und wird individuell für jeden Kunden und Anspruch zugeschnitten.
Es bietet verschiedene Möglichkeiten die auch teilweise zu einem
späterem Zeitpunkt erweiterbar sind.
Grundbaustein:
Bestehend aus Quetschventil mit Magnetventil, Füllstandssonde und
Schaltkasten mit Leuchtmelder " Betrieb" - "Silo voll" und Hupe.
Aufbaubaustein 1:
Vollautomatische Filtersteuerung für mechanisch abgereinigten
Filter ( STAFI )
Bestehend aus Verschlusshebel, sowie entsprechendem Steuerungsteil. Bei
jedem An- und Abkuppeln des Fahrzeuges wird der Filter ca. 30 sec.
abgereinigt. Während dieser Zeit ist das Quetschventil geschlossen,
damit es zu keiner erhöhten Staubemission kommen kann.
Aufbaustein 2:
Endschwallbegrenzung für mechanisch abgereinigten Filter
z.B STAFI ) mittels eines Druckschalters wird der Silodruck im Silo
überwacht. Steigt der Druck im Silo beim Einblasen zu hoch an, wird das
Quetschventil geschlossen. Der Filter wird abgereinigt. Danach öffnet
das Quetschventil wieder. Eine Lampe zeigt an, dass das Quetschventil
geschlossen ist.
Aufbaustein 2a:
Endschwallbegrenzung für pneumatischen Filter: Mittels eines
Druckschalters wird der Silodruck im Silo überwacht. Steigt der Druck
im Silo beim Einblasen zu hoch an, wird das Quetschventil geschlossen.
Das Quetschventil bleibt ca. 30 sec. geschlossen, um dadurch dem Filter
eine Abreinigungszeit zu gewähren. Danach öffnet das Quetschventil
wieder.
Aufbaustein 3:
Stellungsanzeige des Quetschventiles. Mittels eines Druckschalter wird
die tatsächliche Stellung des Quetschventiles signalisiert. Die Anzeige
erfolgt am Schaltschrank. Gleichzeitig kann dadurch eine defekte
Gummimanschette früh erkannt werden.
Aufbaustein 3a:
Nur in Verbindung mit Aufbaustein 3: Störmeldung bei defekter
Gummimanschette im Quetschventil
und bei defektem Magnetventil.
Aufbaustein 4 :
Sicherheitsüberwachung bei Druckluftausfall: Mittels eines
Druckschalter wird der Luftdruck in der Zuleitung überwacht. Bei Abfall
der Druckluft im Netz wird über einen Druckspeicher das Quetschventil
geschlossen. Am Schaltschrank wird die Störung signalisiert.
Aufbaustein 5 :
Silofüllstandsüberwachung: Je nach Bedarf und notwendiger
Genauigkeit wird der Füllstand entweder kapazitiv, mittels microwellen
geführter Seilsonde oder Siloverwiegung überwacht.
Über ein
Anzeigegerät lässt sich der aktuelle Füllstand im Silo ablesen.
Achtung: Dient nicht als Maxstand-Überwachung!
Gerne beraten wir Sie ausführlicher !
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