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Pneumatischer
Klopfer
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Aufbau
und Wirkungsweise
Bei dem
Pneumatischen Klopfer wird durch die spontan freiwerdende
gespeicherte Druckluftenergie eine sehr hohe Schlagarbeit
erzielt.
Die Skizze zeigt den Aufbau:
Der als Dauermagnet ausgebildete Schlagkolben (1) haftet
in der Endlage an der Ankerplatte (2) bis die durch den
Deckel (3) zugeführte Druckluft die Magnetkraft
überwindet.
Der Schlagkolben löst sich von der Ankerplatte, wird von der
gespeicherten Druckluft sehr schnell beschleunigt und trifft mit
6 bis 7 m/s auf den Schlagbolzen (4) auf, der den Schlag
auf die Silowand überträgt.
Wird der Klopfer entlüftet, so
drückt die Feder (5) den Schlagkolben in die
Ausgangsstellung zurück.
Anwendung
Der
Pneumatische Klopfer wird bei Schüttgütern mit
Materialflussstörungen wie Brücken-, Schacht- und Restebildung
angewendet, wenn die hochtourigen Vibratoren oder Rüttler mit
den weichen sinusförmigen Schwingungen nicht wirksam sind.

Die Wirkung des Klopfers ist mit dem berüchtigten „Silohammer"
vergleichbar, ohne dass jedoch verbeulte Siloausläufe den
Materialfluss zusätzlich erschweren.
Der
Pneumatische Klopfer erzeugt einen idealen elastischen Stoß,
der als Schlagenergie E=mv2/2
und als Impuls J=mv angegeben wird.
Eine
Schlagkraft oder Unwucht wie bei Vibratoren gibt es nicht.
Die Wirksamkeit des Klopfers wird mit folgender Regel beurteilt:
Kann mit einem Handhammer das Produkt zum Fließen gebracht
werden, so ist auch ein Pneumatischer Klopfer wirksam.
Beim Auftreten der Materialflussstörungen kann diese vom
Bedienungspersonal durch die Betätigung eines Schalters oder
Ventils beseitigt werden oder die Materialflussstörung wird von
einer Steuerung vorbeugend verhindert.
Die Größe und Anzahl der Pneumatischen Klopfer für einen
runden 60°-Konus kann als Richtwert dem nebenstehenden Diagramm
entnommen werden.
An rechteckigen Behältern werden die Klopfer an den beiden
längeren Seiten angeordnet.
Während der Förderung aus Silos werden Taktzeiten von 5 bis 20
Sekunden gewählt.
Es darf nicht zuviel geklopft werden, da sich sonst das Produkt
verdichtet.
Kontinuierlich anfallende Produkte in Filtern und Sprühtürmen
werden regelmäßig mit Taktzeiten bis zu 30 Sekunden
abgeklopft.
Zu dicke Produktschichten können sich lawinenartig lösen und
den Auslauf verstopfen oder die nachfolgenden Maschinen
überlasten. |


|
|
Typ |
Maße in mm
|
Magnet-
haftkraft |
Schlag-
gewicht |
Hub |
Schlag-
energie |
Impuls |
Gewicht |
Luft-
verbrauch
je Schlag
bei 3 bar |
| |
A
|
B
|
C |
D |
H |
L |
R |
N |
kg |
mm |
Nm |
Ns |
kg |
Liter |
|
K 40 |
54 |
11 |
9,5 |
85 |
173 |
65 |
R 1/8" |
220 |
0,32 |
35 |
7,7 |
2,2 |
1,35 |
0,18 |
|
K 63 |
78 |
15 |
14 |
120 |
208 |
95 |
R 1/4 " |
640 |
1,3 |
40 |
25,6 |
7,5 |
3,6 |
0,70 |
|
K 80 |
92 |
19 |
14 |
140 |
249 |
115 |
R
1/4" |
1160 |
2,45 |
55 |
58 |
16,7 |
6,6 |
1,30 |
|
K 100 |
115 |
22 |
18 |
182 |
318 |
145 |
R 3/8" |
1620 |
4,9 |
57 |
97 |
28,5 |
13,5 |
2,9 |
|
K 125 |
150 |
27 |
18 |
205 |
406 |
170 |
R 1/2" |
2560 |
9,7 |
80 |
205 |
60,5 |
25,1 |
6,2 |
|
K169
|
190
|
33 |
26
|
300
|
485
|
240
|
R3/4"
|
4150 |
16 |
102 |
415 |
115
|
60,5 |
12 |
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